Sonntag, 30. Oktober 2016

Europäisches Vogelschutzgebiet

Gebiet der Neuhofer Fischteiche
Was für ein Tag, dieser Tag im Oktober hat den Zusatz "goldener" mehr als verdient. Die Uhren wurden in der Nacht um eine Stunde zurück gestellt, wir hatten "die Zeit zurück" und konnten länger schlafen. Ausgeschlafen und gut gelaunt trafen sich 20 Naturfreunde am Sonntag zur Tour mit dem Lewitzranger durch das Europäische Vogelschutzgebiet Lewitz.


Der Himmel war blau nur durchzogen von weissen Fotografierwolken, das Laub der Bäume leuchtete
im herbstlichen Glanz und um die Ecke bog ein knallgelber Bus, Typ ROBUR, Baujahr 1986, Platz für alle - der Tag war angerichtet.
Es folgten eine freundliche Begrüßung, das Aushändigen des Erinnerungsgeschenkes und das Entrichten des "Startgeldes".
Die Fuhre startete in Richtung Neuhof mit dem Ziel Neuhofer Fischteiche.


Ein Teil dieser Teiche waren noch voll Wasser, das endgültige Abfischen wird erst an ersten Novemberwochenende stattfinden, verbunden mit einem traditionellen Volksfest zu dem ca. 10.000 Menschen erwartet werden.
Wir waren am Teich allein, 20 Leute zogen mit Gummistiefeln und Ferngläsern bewaffnet entlang des Schilfgürtels um den Teich. Ab und an ein Stopp, denn es war viel zu bestaunen.


Seeadler sassen in großem Abstand  auf den kahlen Ansitzbäumen und warteten der Dinge die da kommen, gesehen haben sie uns sicherlich aber von Scheu seitens der Vögel keine Spur. Nur ein Knall durchbrach die Stille und liess die Adler aufsteigen, die Fischer vergrämten die Kormorane, die die restlichen Fische im Teich auserkoren hatten.
Die Wanderung um den Teich, um genau zu sein um die Hälfte des einen Teiches, dauerte ca. 3 Stunden. Auf diesem Weg waren Silberreiher, die in einer großen Gruppe im abgelassenen Teil des Teiches standen, und immer wieder Seeadler zu sehen. Letztere mal in der Luft, mal stehend im Teich oder immer noch in Gruppen sitzend auf den Bäumen.



Ich hatte die 400 mm dabei  und konnte aus der Hand so einigermassen brauchbare Fotos machen.
Die Runde, die Uhr ging auf`s Angelus Läuten zu, endete bei Marcel am knallgelben Bus. Dort erwartete uns eine erste Stärkung, wahlweise Kaffee oder Tee, wer mochte bekam auch einen lütt`n Schluck.



Der Magen meldete sich aber auch dafür  war vorgesorgt. Bei Oma Elli aus Dütschow war ein wohlschmeckenden Gemüseeintopf mit Biowienern bestellt. Alsbald wurde dieses Labsal abgeholt, der Duft der heißen Suppe machte sich im Bus breit. Der Weg zur Dütschower Brücke war kurz, die Bänke und Tische schnell aufgestellt und Ralf und Marcel schenkten gekonnt den Eintopf aus. Mir hat es sehr gut geschmeckt und wenn ich die Gespräche so richtig deuten konnte, den Anderen auch - ein großes Lob an Oma Elli.

Zum Abschluß der Tour wurde der Biberbau an der Dütschower Brücke noch ausführlich unter die Lupe genommen.

Zurück in Tuckhude verschwanden die Gäste schnell in Ihren Autos und fuhren in den Sonntag Nachmittag. Ralf, Marcel und ich liessen uns noch einen Kaffee bei Ralf schmecken und verstrickten uns in die eine oder andere Plauderei.

FAZIT - DIE TOUR MUSS ICH UNBEDINGT WIEDERHOLEN!





© kbath








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