Faszination Seeadler
Meine erste Begegnung mit einem Seeadler hatte ich im Winter in der Lewitz, genauer an den Fridrichsmoorer Fischteichen. Dort steht ein einsamer Nadelbaum, von weitem zu sehen, die Baumspitze schon schief. Auf diesem Baum sass er, mein erster Seeadler. Weit weg aber ich habe ihn gesehen und mein erstes Foto gemacht!
Diese Begegnung war für mich der Beginn meiner "Wildlife Fotografie Karriere". Ein noch spärlicher Anfang, aber immerhin ein Anfang, der ausbaufähig war und ich hatte eine neue Fotolocation entdeckt. Fortan interessierten mich diese Vögel. Viele Fragen kamen auf - wann sind sie wo, wie kann man sie besser fotografieren, geht es das ganze Jahr, etc. pp..
Heute im September 2016 sind einige Fragen beantwortet.
Ja - sie sind heimisch und das ganze Jahr in der Lewitz zu fotografieren.
Ja - ich kenne nun Plätze, wo nicht nur durch Zufall diese Vögel zu finden sind.
Ja - mit den richtigen Einstellungen werden die Ergebnisse besser.
.... und ein klares NEIN, wenn es darum geht diese Vögel in Ihrer gewohnten Umgebung nur des Fotos wegen zu stören!
Im Frühjahr waren meine Fotoergebnisse schon besser und ich war stolz, so dass diese beiden Fotos Einzug auf meine Homepage hielten. Gelesen hatte ich, dass die Hochsaison erst im Winter sein soll, zu einer Zeit zu der die Fischteiche trocken sind. Die Seeadler sollen sich dann in größeren Gruppen ufernah aufhalten um dort an den Restpfützen der Teiche die restlichen Fische zu erbeuten. Eine Gelegenheit für Fotografen aus einem Fotoversteck die erhofften Ergebnisse zu erzielen.
Anfang September 2016 kam mir der Zufall zu Hilfe. Ich traf am Friedrichsmoorer Fischteich, im Versteck unter eine Eiche sitzend einen Hamburger, der viel erzählte und mir den Tip gab, an dieser Stelle mein Glück zu versuchen. Die Teiche waren noch gefüllt und reichlich mit Fischen besetzt. Der September 2016 war ein Sonnenmonat, Temperaturen über 20°C und Sonne satt, die Fische tummelten sich in der Sonne an der Wasseroberfläche. Es war auch die Stelle, an welcher sich eine Vielzahl von Seeadlern versammelten. Immer versteckt im Wald aber deutlich zu hören. Der Weg dorthin von Friedrichsmoor durch den Wald war nicht weit.
Das Versteck stand am Rand des Teiches im Vogelschutzgebiet und an den nicht für die Öffentlichkeit zu begehenden Fischteichen. Für mich ein noch einzugehender Kompromiss, denn die Vogelwelt sollte hier nicht gestört werden und eine OWI wollte ich nicht unbedingt begehen.
In den vergangenen 3 Wochen konnte ich ein Spektakel beobachten. Schon auf dem Weg zum Baum war es in der Regel so, dass die Seeadler schön früh in der Luft zu sehen waren. Immer ein Zeichen dafür, dass sie noch zahlreich in ihrem Refugium vertreten waren. Es war nicht selten, dass vor mir aus den Bäumen ein Greif aufstieg, weil er durch mich aufgeschreckt wurde. Jedesmal ein Schauspiel, wenn sich die 2,50 m breiten Flügel in die Luft erheben, nicht nur für die Augen sondern auch für die Ohren.
An den Teichen tobte das Vogelleben. Es gab Tage an denen sich eine Vielzahl dieser Giganten über dem Wasser bewegten. Erst in großer Höhe kreisend, dann tiefer kommend und plötzlich zum Sturzflug ansetzend. Mit breiten Flügeln fliegt der Seeadler dann über das Wasser, die Fänge noch am Körper, urplötzlich klappen die krallenbehafteten Fänge nach vorn und mit einem kräftigen Schlag macht er seine Beute.
Es gelingt dabei nicht jeder Versuch aber die Trefferzahl ist beeindruckend. Mit dem Fisch in den Krallen steigt der Adler dann auf und verschwindet im sicheren Wald.In den vergangenen 3 Wochen konnte ich ein Spektakel beobachten. Schon auf dem Weg zum Baum war es in der Regel so, dass die Seeadler schön früh in der Luft zu sehen waren. Immer ein Zeichen dafür, dass sie noch zahlreich in ihrem Refugium vertreten waren. Es war nicht selten, dass vor mir aus den Bäumen ein Greif aufstieg, weil er durch mich aufgeschreckt wurde. Jedesmal ein Schauspiel, wenn sich die 2,50 m breiten Flügel in die Luft erheben, nicht nur für die Augen sondern auch für die Ohren.
An den Teichen tobte das Vogelleben. Es gab Tage an denen sich eine Vielzahl dieser Giganten über dem Wasser bewegten. Erst in großer Höhe kreisend, dann tiefer kommend und plötzlich zum Sturzflug ansetzend. Mit breiten Flügeln fliegt der Seeadler dann über das Wasser, die Fänge noch am Körper, urplötzlich klappen die krallenbehafteten Fänge nach vorn und mit einem kräftigen Schlag macht er seine Beute.
Die nachstehenden Bilder sollen einen kleinen Einblick meines Erlebten geben. Ich filtere die Bilder nicht, Dopplungen der Flugszenen sind dabei nicht ausgeschlossen aber die Seeadler sind so faszinierend, dass es durchaus legitim ist viele Fotos zu zeigen.
Nun warte ich auf die kalte Jahreszeit und werde sehen, ob die Ankündigung einer großen Anzahl von Seeadlern auf einem Fleck stimmt. Ich werde berichten.



























